Wie ich mir meine Beerdigung vorstelle


Ich hab nicht vor in der nächsten Zeit zu sterben.

Obwohl ein Teil meiner Seele die ständigen Wiederholungssendungen des Lebens wirklich satt hat, hat ein Teil meiner Seele noch den unbedingten Wunsch nach Rache, und ich arbeite immer an Listen, und wenigstens ein paar Jahre die ich als glücklich bezeichnen würde hätte ich auch gern.

Aber was den letzten Teil angeht habe ich meine Zweifel. Ich hab das die letzten 44 Jahre nicht geschafft, da sehe ich für die Zukunft schwarz. Aber da geht es vielen so.

Es gibt im Leben des Menschen nur zwei wirklich bedeutende Ereignisse, die ihn mit allen Menschen verbindet, die Geburt und den Tod.

Die Geburt sagt nicht viel über den Menschen und er hat keinen Einfluss auf den Prozess, beim Tod ist das anders.

Bei den meissten Beerdigungen werden Reden gehalten. Textbausteinreden, einfach grauenhaft.

Wenn überhaupt dann will ich die Rede selbst halten. Aber eigentlich will ich nur Musikvideos laufen lassen.

Am Anfang entweder Wagner, Ritt der Wallküren, Appocalypse now, oder Surfin Bird.

Gut, das scheint auf eine Beerdigung nicht so gut zu passen, aber ich habe eine Affinität zu Krieg und einen gesunden Atavismus.Vielleicht sollte ich aber auch mich „I dont want to set the world on fire“ anfangen. Man erschreckt sich noch nicht so, und es ist das selbe Thema, und es ist ein Gamerlied.

The Mirakles, Tracks on my tears, zur Entspannung. Metallica, days never comes und whisky in the jar.

Why so sad, manic streetpreachers, (die Dame in der Bar ist geil, sie lässt nicht jeden rein)

Give me a reason, the corrs,

Black coffe, all saints

Tell me lies, Fleetwood mac

Bimbo, Lambretta

Carma hotel, Hotel California,

Cool t magic key (dös fand meine Tochter so schön, aber sie hasst mich nun)

Kate Bush, Ofra Haza, im nin alu

yael naim

joan osborne, one of us (man muss auch mal auf die Tränendrüse drücken)

Ring my bell, Anita Ward,

Titiyo, man at work down under,

Janet Jackson runnaway, (mal auf die Twintowers achten über denen ein Blatt Papier schwebt, woher hat das Luder das nur gewusst, eine echte Offenbarung)

Elo living think, serious,

rem loosing my religion

All saints Pure shores,

Barry Ryan Eloise,

Crazy Town, Butterfly,

Im like a bird, furtado,

Oasis, hindu times,

No milk today,

Na ja, ich arbeite noch dran, Rammstein Ronan Keating und viele andere muss ich noch irgendwie unterbringen, The Beatles, pipes of pease.

Und wer keinen Bock mehr hat kann ja gehen. Obwohl ich es für möglich halte das auch keiner kommt.

Da bleibt mir im Tode nur das was mir im Leben geblieben ist, Nachbarn ärgern…Surfin Bird und schön laut, das ist ein Foxtrott der Liebe…

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2 Antworten to “Wie ich mir meine Beerdigung vorstelle”

  1. muisvanhuis Says:

    Gute Songs. So macht eine Trauerfeier Spaß! Und bei „Ghostrider“ rollen sie den Sarg raus.

  2. sayadin Says:

    Na ja, ich war mein ganzes Leben einsam und ich schätze mal das ausser den Vertretern des Beerdigungsunternehmens auch niemand an meinem Grab stehen wird. Und dann muss ich mir als nächstes noch all das Zeug ansehen und hören, was ich falsch gemacht habe. Und so lange es noch nicht so weit ist heisst es Zeit totschlagen.

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