Heute Nacht 3


Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da,

Die Nacht ist da das was geschieht.

Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da,

es muss hinaus, hinaus auf hohe See.

Na gut, ich bin noch nicht mit einem Schiff auf hoher See gewesen, vielleicht werde ich das nie erleben. Egal.

Heute Nacht war ich wieder unterwegs. Ich bin dabei mir ein Haus in Kroppenstedt zu kaufen. Das liegt zwischen Magdeburg und Halberstadt also Nähe Brocken. Und in der Nähe des Brocken gibt es, wie jeder weiß, viele Hexen und Zauberer, also passe ich da gut hin.

Die Stadt ist Mittelalterlich und von Geomanten errichtet worden. Eine Muschel oder ein Sonnenrad. Um sein Ziel zu erreichen muss man ständig im Kreis fahren. Schneller als 30 geht nicht.

Jedenfalls habe ich auf mein Navigationsgerät geschaut und sah die Gegend von drei Hauptlinien zerschnitten. Ich bin in einer Stadt gelandet und war auf einem Weg der zum Bahnhof führte. Der war von Sträuchern beinahe zugewachsen. Da waren einige Leute und eine Frau, die mich sympathisch fand schlug mir vor, bei ihr zu übernachten.

Ich war dann mit ihr in meinem (ich hoffe zukünftigen) Haus und wir haben uns ins Bett zum schlafen gelegt (im Traum einschlafen, Merlin: Ein Traum in einem Traum in einem Traum)

Plötzlich weckt sie mich entsetzt und wie von der Tarantel gestochen und meinte, das eine Hexe im Haus wäre. Ich habe ihre Macht auch gespührt aber meinte, das das die Frau von dem alten Leningradkämpfer sei, der hier vorher gewohnt hat. Aber sie wollte auf keinen Fall noch länger in dem Haus bleiben.

Ich hab dort auch das Quitschen von einer Strassenbahn gehört, aber die gibt es in Kroppenstedt nicht.

Wir sind dann zusammen im Auto meiner Freundin an den Rand einer Stadt gefahren und haben das Auto an einer Kreuzung bei einem Stromverteilerturm geparkt. Dann sind wir durch die mittelalterliche Stadt gelaufen(ich dachte so, das ich eigentlich keine Zeit habe, weil ich ja umziehen muss). An einem Hungerturm vorbei bis zum Ende der Stadt. Dort war eine von Sträuchern begrenzte Wiese auf der einige Pferde sich lümmelten.

Ein Kind war bei uns und ich meinte zu ihm „komm runter von der Strasse“. Da kam einer mit dem Mofa. Neben der Wiese war ein grosser Acker mit Steckrüben. Die Steckrüben sollten von der Frau und dem Mofafahrer und mir geerntet werden, aber mir ist der Kragen geplatzt und ich meinte, das ich keine Zeit habe weil ich umziehen muss.

Ich bin dann durch die Stadt zurück und hatte die Befürchtung das ich das Auto nicht finden würde. Hinter dem Hungerturm sah ich plötzlich eine Rentnerin in einem Rollstuhl. Aber ich war baff, als ich sie gesehen habe. Sie war mit wertvollem Glitzerstoff gekleidet und hatte eine Krone auf dem Kopf. Aber ich musste weiter laufen. Dann sah ich das die ganze Strasse voll war mit alten Leuten in edelster Glitzerkleidung und mit Kronen auf dem Kopf. Dann merkte ich, das meine Sprünge immer weiter wurden und ich den Boden nur anzutippen brauchte. Ich dachte, das ich mal was versuchen will und hab mich im Sprung gedreht. Dann sah ich einen Lehrer der ein kleines Mädchen das Springen beibringen wollte. Sie sollte durch ein Loch in einem Turm in ein Fenster springen in dem Fenster im Fenster immer kleiner wurde. Ich dachte, das probierst du und bin durch.

Dann hatte ich meine Schlüssel verloren. Ich schaute auf den Boden und sah viele Schlüssel. Ich fand meine Schlüssel und die Autoschlüssel und lief zum Auto meiner Freundin. In der Realität ist das schwarz, im Traum war es blau.

Holger Rösler

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