Heute Nacht 16


Der 16. Traum, den ich aufschreibe. Die 16 ist die letzte der bösen Zahlen. Die 13 der Tod, die 15. der Teufel und die 16 der Turm. Eine Überhöhung die in sich zusammenbricht und zu einer höheren Qualität führen soll.

Papst Benedikt der 16. muss das ja im Moment schmerzlich erfahren.

Also ich war in meiner Wohnung in Kabul. Ich habe,

weil ich das Eindringen von Terroristen erwartet habe, die Türen verrammelt. Dann haben ich auf meiner Couch meine Kalaschnikow und zwei Magazine gesehen. Die alten Türen sind zwar massiver als moderne aber nach einem Magazin aus ner Kalaschnikow sind sie auch hin. Und mit zwei Magazinen kommt man nicht weit. Das hat mir Sorgen gemacht.

Dann habe ich noch eine Thompson gefunden, aber da waren höchstens 5 Schuss. Dann bin ich raus auf die Strasse und habe den Eingang von einem Restaurant gesehen wo mehrere bärtige Taliban waren, die relativ böse schauten. Ich dachte so, das es in dem Restaurant gut schmecken müsse und ich es mal probieren wolle.

Dann bin ich aus einer Wohnung gezogen und dachte, das ich viel zu viel Zeug habe. Wir haben alles auf einen Esel geladen. Dann bin ich in ein Schlafzimmer wo über dem Bett eine risige Betonplatte hing. Ich sollte über die Betonplatte laufen und wie ich zurück ging sah ich, das es zwei waren, die mit einem sehr brüchigen Verbindungsstück verbunden waren. Ich schätze mal, das meine Ex-Vermieter keine grosse Zukunft haben.

Dann war ich an der Frontlinie als Berichterstatter. Die Taliban haben immer in Reihe Handgranaten geschmissen. Ich hab sie nicht gesehen, aber die Handgranaten. An der Frontlinie lagen überall Leichen in Reihe und ich hab mich in einen zerstörten Bunker zurückgezogen. Die Handgranaten haben wie Früchte ausgesehen.

Ich hab mich in den hintersten Teil des Bunkers zurück gezogen und mich mit einem Strohballen, der allerdings zu locker war, versucht zu schützen. Dann habe ich einen Zwischenraum genutzt und mich von der Front zurück gezogen und bin zu einem Waldrand ausserhalb der Reichweite gelaufen.

Da hat mich ein Pattontyp zusammengeschissen, das ich wieder an die Front müsse.

Also ich werde wohl in der nächsten Zeit einen Haufen Ärger bekommen, das scheint schon mal sicher zu sein.

Ich hab in die Rede von der Merkel reingehört. Man könnte sagen, das sie zugegeben hat, das ihre Politik in den letzten Monaten falsch war. Sie hat immer noch nicht den Blick für den Einzelnen und darum glaube ich auch nicht, das ihre Politik besser wird.

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6 Antworten to “Heute Nacht 16”

  1. CrippLeD saM Says:

    Das sind die Kriegsträume.

    Ich hatte mal vor Jahren so einen.

    Keine Sorge, es handelt sich nicht um dich alleine.

    Es geht nur die ganze Welt unter. Aber sonst wird nicht viel passieren…..hahaha nur Spaß 🙂

    Damals war ich auf einem bösen Raumschiff und alle haben mich gesucht und ich habe mich in einem Heuschober versteckt – eine Parallele zu deinem Traum.

    Das hängt damit zusammen, daß sich was verändert, und aber der Mensch grundsätzlich die Veränderung nicht mag. Auch wenn die Veränderung gut ist…. Seltsam, aber das ist so.

    MFGCS

  2. TVdame Says:

    Kann man in einem Traum denken? Mir ist das noch nie passiert.

    Traumdeutung:
    KRIEG: Vielleicht bringt das Traumsymbol auch die unterdrückte Wut zum Ausdruck, welche Sie einem anderen Menschen gegenüber empfinden.
    Selbst kämpfen kann auf Probleme hindeuten, die Sie wahrscheinlich bewältigen, wenn Sie sich mehr anstrengen.

    LEICHEN: Ein von Toten übersätes Schlachtfeld sehen ist ein Vorbote von Krieg und Streitigkeiten zwischen Ländern und politischen Parteien.(also das mit Merkel war wohl nicht ganz falsch;-))

  3. sayadin Says:

    Das Raumschiff ist ein geschlossenes Universum. So was hast Du in Kirchen oder Idiologieen. Der Heuschober hat eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Strohballen, das sehe ich auch so. Aber die Funktion ist anders, bei Dir verbirgt er, bei mir soll er den Druck abfangen. So wie es aussieht werden Deine Meinungen und Äusserungen als Angriff auf die Macht der Raumschiffleitung verstanden. Du wirst zum Fremdkörper der von der inneren Abwehr vernichtet werden muss. Im Heuschober verstecken heisst der Konfrontation ausweichen. Das habe ich mit meinem Strohballen auch versucht.

    Also Wut habe ich nicht gespührt. In dem Traum wo ich die blöde Kuh vom Jugendamt kalt gemacht habe, da hatte ich kurz eine ungeheure Wut und beim Abmurksen hatte ich das Gefühl von Befriedigung.
    Aber sie ist es mir nicht wert wegen ihr in den Knast zu gehen.
    Ich sehe diesen Krieg eher als den Angriff der Behörden auf mein Leben. Ich passe einfach nicht in ihr Denksystem. Mir tut das ja auch leid, aber ich kann mit denen nicht. Die Behördensprache lößt in mir aggresive Gefühle aus und deshalb vermeide ich jede Form des Kontaktes mit denen. Ich lebe also in gewisser Weise im Untergrund.

    Das Haus ist das Symbol für das Leben. Und es war die Wohnung, in der ich in der Vergangenheit gelebt habe und das Haus, in dem ich jetzt lebe.
    Deswegen sehe ich die Leichen auch nicht als Vorboten für einen allgemeinen Konflikt sondern als Opfer meines persönlichen Lebenskonfliktes. Es sind entweder Menschen, die auf meiner Seite sind und versucht haben das Problem zu lösen und den Heldentot gestorben sind. Oder, und das sind die Leichen in der Hauptsache, denke ich, Strategieen (meine) die fehl geschlagen sind.

    Aber eine Gewisse Ähnlichkeit zu den allgemeinen Merkelproblemen sehe ich auch.
    Die Merkel ist genau so phantasielos und arrogant wie die Frau vom Jugendamt. Sie hätte das Potential eine neue Wirklichkeit, die auf Vernunft und Effizienz aufgebaut ist, zu erschaffen. Aber sie hat bei Kohl wurschteln gelernt und warum sollte sie sich oder das Land weiterentwickeln….
    die deutschen phillister…

  4. TVdame Says:

    Sag, aber wenn in deinen Träumen dein Leben sich wiederspiegelt, wäre es nicht besser die Träume außer Acht zu lassen? Die Träume geben dir weder Lösungen noch Antworten auf deine Frage, soviel ich das verstanden habe? Träume kann man ja auch missdeuten… Man kann zwar versuchen was aus Träumen zu erahnen, aber echte Antworten/Zeichen gibt es nur im realen Leben. Zumindest sehe ich das so.

  5. sayadin Says:

    Na ja, es gibt etwas, was ich an Traumen schaetze, man kann sich selbst nicht belúgen. Im Traum ist man seiner Seele am naechsten.
    Natúrlich ist der Traum nicht das Wichtigste, er ist nur ein Spiegel des Lebens. Aber es gibt natúrlich auch Leute die das anders sehen.

  6. roteGräfin Says:

    Ich nehme mir mal wieder ein bisschen Zeit für eine Traumdeutung. Die von TV Dame war schon ganz gut. Ich möchte nur aus meiner Sicht etwas dazu ergänzen.
    Ich habe auch gelernt, dass man alles was man träumt man selber mit sich macht. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, denn es gibt schon auch Menschen die haben Warnträume für die Zukunft.

    Erst hast Du Dich verrammelt vor der Gefahr und hast Sorgen, ob Du Dich genügend schützen kannst.. Dann gehst Du auf die Strasse und siehst bärtige Männer, die Du nur als Taliban bezeichnest. Spannend wäre doch einmal was Dir zu den Bärten einfällt? Auch hier wird Dir nichts getan, denn Du überlegst etwas essen zu gehen.

    Dann ziehst Du aus einer brüchigen Wohnung aus. Überlegst noch, dass Deine Vermieter nicht mehr lange leben werden.

    Was steht für die Wohnung und Deine Vermieter?

    Dann bist Du als Berichterstatter zwischen den Fronten. Die Taliban schmeißen Früchte und auf der andern Seite liegen lauter Leichen.

    Es bekämpfen sich die männlichen Elemente in Deinem Traum.

    Du selbst gehst aus der Schutzlinie und schützt Dich so gut Du kannst.

    Da taucht Dein inner Feind auf, der Dir nicht erlaubt, Dich in den schützenden Wald zu begeben. Ich nenne den mal Deinen inneren Antreiber, den so viele Menschen haben und der so vielen Menschen verbietet Frieden mit sich selbst zu schließen.

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