Heute Nacht 46


Ich wohnte in einer Stadt, die ich nicht kannte. Mein Ex-Schwiegervater rief mich an und sagte mir, wenn ich meine Kinder wieder sehen wolle, müsse ich das und das und das machen.

Ich schrie ihn an, das ich mich nicht von ihm erpressen lassen würde und knallte den Hörer auf.

Dann war ich mit einer Afghanin verheiratet. Wir waren in Kabul, weil wir ihrer Schwester helfen wollten. Und wir wollten ein Kind adoptieren. Präsident Lincoln war unser Anwalt und erklärte uns die Lage.

Dann waren wir bei der Schwester in der Wüste. Überall Sandsandsand. Sie lebte mit ihren Kindern in einem erbärmlichen Zelt. Die Kinder mussten den ganzen Tag draussen spielen, natürlich im Sand. Wir nahmen sie und die Kinder in einem Toyota Transporter mit. Ich schob ihn, weil ich die Befürchtung hatte, das er sich im Sand fest fährt. Aber er kam selbst durch die Kurven.

Dann war ich bei den Kindern, die adoptiert werden sollten. Mir viel ein Junge auf, Abdul Hassan Raschid. Er war traurig und hoffnungslos, machte aber auch einen stolzen und königlichen Eindruck. Wir hatten sofort ein Vertrauensverhältnis.

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