Dirk Niebel, ein Mann mit Arsch in der Hose….


Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat vor seiner umstrittenen Einreiseverweigerung von Israel zunächst die Erlaubnis zur Reise in den Gazastreifen erhalten. Niebel sagte in Jerusalem, er habe am Donnerstag das Okay des israelischen Verteidigungsministeriums für den Besuch in Gaza bekommen. Dann habe das Außenministerium dies jedoch nicht gestattet. Damit sei nicht von vornherein klar gewesen, dass er nicht nach Gaza hereinkommt, betonte der FDP-Politiker am Sonntagabend mit Blick auf Vorwürfe, er würde den Vorfall zu einer Inszenierung nutzen und ihm hätte die Einreiseverweigerung klar sein müssen. Am Montag trifft Niebel mit Israels Präsident Schimon Peres und mit Außenminister Avigdor Lieberman zusammen – das Gaza-Einreiseverbot könnte dabei eine Rolle spielen. Mehr zum Thema Niebel: „Es ist für Israel fünf Minuten vor Zwölf“ Israel will Gaza-Blockade lockern Israel stoppt Hilfsschiff für Gazastreifen Gaza-Aktivisten: Israelis töteten kaltblütig „Das war sehr ungeschickt von Niebel“ Das Verhalten Israels gerade gegenüber einem ausgewiesenen Freund sei zwar ungeschickt und undiplomatisch, sagte der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer. Die Haltung Israels sei Niebel aber bekannt gewesen, betonte Kramer in der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“. „Es war sehr ungeschickt, wie Niebel das Ganze hat zuspitzen lassen.“ Niebel, der auch Vize-Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft ist, hatte das Einreiseverbot als „großen außenpolitischen Fehler der israelischen Regierung“ kritisiert und dafür zunächst in Deutschland politische Rückendeckung erhalten. Weitere aktuelle Meldungen Weitere Nachrichten im Überblick Nachrichten aus Ihrem Bundesland Mit dem Newsticker immer informiert Abgeordnetenwatch: Fragen Sie Ihren Politiker! Fotos des Tages: Die Welt in Bildern Die Sprecherin der Grünen-Fraktion für Außenpolitik, Kerstin Müller, sagte: „Es ist nicht akzeptabel, dass Israel inzwischen europäischen Ministern und Parlamentariern, die sich vor Ort ein Bild machen wollen, die Einreise in den Gaza-Streifen verweigert. Dieser Mangel an Transparenz und Offenheit ist einer Demokratie wie Israel nicht würdig.“ Israel plant Lockerung der Gaza-Blockade Das Sicherheitskabinett um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte unterdessen mit, dass die Gaza-Blockade weiter gelockert werden soll. Man werde eine Liste verbotener Güter veröffentlichen. Darauf sollten Waffen, Kampfmittel und „problematische Mehrzweckwaren“ stehen. Ansonsten solle die Einfuhr aller Güter in den Gazastreifen erlaubt werden. Niebel begrüßte diesen Schritt. „Es ist nachvollziehbar, dass Waffenlieferungen nicht erwünscht sind“, erklärte der Minister. Es müsse aber auch für die Palästinenser ein Recht für Export und Ausreise geben. „Unter Freunden muss man deutlich benennen, wenn Fehlentwicklungen stattfinden“, sagte Niebel zu der seit drei Jahren andauernden Gaza-Blockade. „Man muss darauf hinweisen, wenn sich jemand verrennt. Transparent, offen und flexibel zu sein, könnte Israel mehr helfen als schaden.“ Niebel setzt Besuch nach Gaza-Streit fort Heute trifft der FDP-Politiker in Jerusalem mit Staatspräsident Schimon Peres und dem ultra-rechten Außenminister Avigdor Lieberman zusammen. Das Gaza-Einreiseverbot könnte dabei eine Rolle spielen.

Nachricht von T-Online

Die Israelis und Palestinenser sind ja ein sturer und misstrauischer Haufen, einer ist der Teufel des anderen. Und es gibt wohl kaum etwas verwirrenderes als dieser Konflikt.

Und da wagt es ein deutscher Entwicklungshilfeminister, der das Amt eigentlich abschaffen wollte, und der auch noch aus dem Land kommt, das 6 Mio Juden umgebracht hat und der auch noch in der deutsch-israelischen Gesellschaft ist, die Regierung in Tel Aviv herauszufordern.

Nicht schlecht. Ich denke, das das ganze sehr gut mit Westerwilli abgesprochen war. Nur so können sie die Helden werden. Westerwilli hätte es nicht tun können. Sie haben genau an der richtigen Stelle die Blase zum platzen gebracht.

Das die Israelis sauer sind, das ist sicher so. Aber die sind doch immer sauer und beleidigt, also da kann man so oder so nichts mehr verkehrt machen.

Aber die Ölscheichs werden begeistert sein.

Für uns Deutsche hat das in den arabischen Ländern einen großen Vorteil. Wenn man einem Palestinenser begegnet und er sagt „I like Hitler“ kann man antworten „I like Niebel.“

Man wird nicht erschossen und bekommt vielleicht noch ein Bier…….

Respekt Herr Niebel, Respekt.

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2 Antworten to “Dirk Niebel, ein Mann mit Arsch in der Hose….”

  1. Verstand in Gefahr?! Says:

    Alles Niebulös…

    Dirk Niebel ist ein lustiger Geselle. Noch vor nicht allzu langer Zeit gehörte er zu den Menschen, die das Entwicklungsministerium abschaffen wollten. Nun ist seine Partei an der Macht und Herr Niebel übernahm, vielleicht der erste schlaue Streich von …

  2. sayadin Says:

    das ist ne guuuuuuute Frage…. wer steckt dahinter….
    Wie fragte Felix Edmundowitsch Dserschinski, Gründer des KGB?
    Wer ist wer…

    Niebulös, nettes Wort, das gefällt mir….

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