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Die Ausländerfreundlichkeit

April 26, 2011

Im Facebook hat Herr MdB Ruprecht Polenz darauf hingewiesen, daß man, selbst wenn man den Begriff Ausländerfreundlich eintippt immer wieder auf Ausländerfeindlich gelenkt werden soll. Google ist sicher keine ausländerfeindliche Firma. Und wir alle Deutsche sind Ausländer, fast überall auf der Welt. Und wo kommen wir deutsches Gesockse her? Aus Schweden, Polen, Tschechien, Kroatien, Italien oder Frankreich im 30jähr. Krieg. Aus Italien mit Varus (gut, das war keine gelungene Integration), aber alle von Xanten bis zur Donau haben italienisches Blut in den Adern. Halb Augsburg hat schwedisches Blut. Dann die Franzosen mit Napoleon. Die waren am Anfang alle Fremde, man hat sich an sie gewöhnt, gelernt wem man trauen kann und wem nicht. Nach dem ersten Weltkrieg blieben Polen und Russen. Nach dem zweiten wurde das halbe Ruhrgebiet mit Polen und Italienern überschwemmt. Die Türken sind ja nur als letztes gekommen. Und nun, nach Jahrzehnten Gewöhnung an den Döner merkt der Deutsche, der Türk ist da. Was da für eigenartige Argumente  so in Facebook gebracht werden, die Türken waren vor Wien brutal. Mein Einwand, das die Schweden oder Wallenstein viel schlimmer waren zählt da nix. Und das die Türken in Lemgo mit den Türken vor Wien nicht zu vergleichen sind, zählt auch nicht. Die Argumentation der Leute, die vor dem Islam warnen erinnert mich verflixt an die Argumentation der Nazis gegen die Juden. Ich frage mich, wo wir uns hin bewegen. Und ich hoffe, das ich jetzt die No 1 bei Googel mit Ausländerfreundlichkeit bin. Ausländerfreund, Ausländerfreundschaft. Ich hab diese Angstdebatte so satt.

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Heute Nacht 42

Juni 2, 2010

Ich war in einer Truppe US-Soldaten im Irak. Da stellte sich heraus, das einer der Soldaten für den Gegner arbeitete. In der Truppe war so ein Gefühl von gebrochenen Vertrauen und Unbegreiflichkeit. Es war so ein Riss zwischen den Menschen.

Dann sollte ich eine ältere Frau erschissen. Sie lag in ihrem Bett und ich kam ganz vertrauensvoll zu ihr, umarmte sie und sprach mit ihr, ich wollte ihr begreiflich machen, warum ich das tun müsse und brachte langsam die Waffe in Position. In dem Moment wo sie begriff was ich vor hatte fing sie an zu zappeln und wollte sich nicht erschiessen lassen.

Also eigentlich müsste ich wissen wie man jemand erschiesst. Schliesslich spiele ich lang genug Call of Duty 5. Am besten man schiesst dem Gegner in den Rücken, so das er nicht weiß wo es her kommt.

Dann bin ich aus dem Zimmer raus und es war ein Krankenhaus. In einem anderen Zimmer hat ein Baby gekackt. Auf dem Gang war ein ziemlich großer Haufen Kacke, das konnte unmöglich von dem Baby allein stammen.

Was mich gewundert hat war, ich träume von Rabbis und am nächsten Tag höre ich von der Sache mit der Hilfsgüterflotte und dem Angriff der israelischen Marine.

Ich mag die Israelis. Sie sind ein faszinierendes Volk mit faszinierenden Menschen. Aber sie haben auch eine dunkele Seite. Sie behandeln die Palestinenser so, wie wir Deutschen die Juden behandelt haben, sie sperren sie in ein Gettho und machen ne Mauer drum herum. Wenn man Menschen wie Verbrecher behandelt, dann verhalten sie sich auch wie Verbrecher. Es gibt auch andere Wege. Aber dafür ist die Zeit noch nicht reif.